Reisebüro Beautiful Nature

China vor der Olympiade



China, Himmelstempel


China – Albtraum der Millionenstädte, kommunistische Diktatur, brutalster Kapitalismus…..oder asiatische Freundlichkeit und jahrtausende alte Kultur?

Unsere Erwartungen waren groß und vielfältig als unser Airbus in Peking zur Landung ansetzt. Noch haben wir die Bilder großer, dünn besiedelter Gebirgszüge nördlich der Hauptstadt vom Landeanflug vor Augen, als uns der dichte Verkehr auf dem Weg in die Stadt einfängt.

Vorweg… Peking ist toll! Wir sind begeistert von unzähligen gepflegten Parkanlagen. Hier spielt man Badminton, praktiziert Thai Chi oder spielt Musik. Die Parks sind Lebensraum.

Der Kaiserpalast zeugt von der Vergangenheit und verwischt zum Glück die negativen Gedanken auf dem Platz des Himmlischen Friedens, der eine so brutale Erinnerung an das kommunistische Regime weckt. Ein absolutes „Muss“ ist der Besuch des Himmelstempels. Wieder ist es eine Parkanlage, die einen einstimmt auf eines der schönsten Bauwerke, die Halle der Ernteopfer. Die schweren Dächer des Turms scheinen vor Leichtigkeit zu schweben. Ruhe, Gelassenheit und Schönheit beeindrucken tief.

Im modernen Zentrum der Stadt sieht man ein anders Gesicht. Luxuskaufhäuser, wie sie Deutschland nicht zu bieten hat, prägen das Bild. Es macht Spaß zu flanieren und dem bunten Treiben der wohlhabenden Schicht Chinas zuzuschauen.

Der nächste Stopp unserer Reise ist Shanghai. Vom neuen Flughafen sollte man die von Siemens gebaute Magnetschwebebahn, Maglev, in die Stadt nehmen. Mit 400 km/h geht es der Hochhauscity entgegen.

Natürlich beeindruckt die Silhouette am Abend vom Bund, der Promenade am Fluss. Eine ganze Armada von Wolkenkratzern empfängt einen. Fernsehturm, Tsing Mao Tower,….   Aber Shanghai hat noch mehr zu bieten. Der für Touristen renovierte Altstadtbezirk um die Zickzack Brücke mit dem Einkaufsviertel Yuyuan, die Prachtstraße Nanjing  mit zahlreichen Kaufhäusern oder das Zentrum um die QuPi Lu und Henan Lu  mit seinen billigen Plagiaten. Hier wird shoppen sehr lästig, durch zahlreiche aggressive und aufdringliche Schlepper.

Doch China hat auch eine tropische Seite, z.B. die Insel Hainan im südchinesischen Meer. Von der Größe Bayerns bietet die Insel vor allem um die Stadt Sanya endlose Sandstrände. Natürlich sind viele Hotels und Apartmenthäuser am entstehen, aber außerhalb der Saison findet hier jeder mindestens 200 Meter Strand nur für sich allein. Die Luxushotels versuchen internationalen Standard zu bieten, was in Gartenanlagen und Zimmerausstattung auch gelingt. Vieles wird aber durch Desinteresse und schlecht ausgebildetes Personal zerstört.

Auch hier ist ein unsichtbarer Zaun der Überwachung um die Küstenregion gezogen. Diesen auf Ausflügen zu durchbrechen ist schwer.

Was ist China nun für uns, meine Tochter und mich, im Jahr 2008 wirklich?

Erstens eine Reise wert; Zweitens ein Land mit Kontrolle und Überwachung; Drittens ein Land der Zukunft, weil Unterdrückung und Abschottung mit der weiteren Technisierung auch hier verschwinden werden.

Sie suchen weitere Tipps? Wir haben sie!

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