Reisebüro Beautiful Nature

La Pura Vida

Costa Rica und Nicaragua: Das Herz Mittelamerikas

 

Vorfreude ist bekanntlich ja die schönste Freude. Und diese war riesengroß als es für mich auf Informationsreise nach Costa Rica und Nicaragua ging.

Nach Veröffentlichung des Reiseplans war klar, dass ich beide Länder zwar im Schnelldurchlauf, aber sicherlich auch intensiv kennen lernen würde.

Mit der Condor flog ich via Santo Domingo nach San José, der Hauptstadt Costa Ricas.

Zur Stärkung nach dem Langstreckenflug fuhren wir in ein kleines Restaurant. Costa-ricanischer Kaffee (einer der besten der Welt), Kochbananen und ein typisches Bohnengericht brachten die Lebensgeister schnell zurück.

Und siehe da: In den Bäumen neben den Restaurant hingen doch glatt mehrere Faultiere. Diese hatte ich bisher noch nie in freier Wildbahn gesehen. Ich war begeistert.

Weiter ging es Richtung Tortuguero Nationalpark.  Nach vielen Stunden Busfahrt wurde mir der Begriff „Regenwald“ deutlich vor Augen geführt. Durch unendlich lange Kanäle erreichten wir  per Boot unsere Lodge mitten im Dschungel. Die Zimmer waren einfach und spartanisch, es gab keine Fensterscheiben, dafür nur Fliegengitter. Die Geräuschkulisse war unglaublich. Brüllaffen, Kapuzineraffen und Unmengen an Vögeln machen einem das Aufwachen trotz Jetlag relativ einfach.

Doch die Rundreise sollte weitergehen. Der noch aktive Vulkan El Arenal (derzeit einer der aktivsten der Welt) stand als nächstes auf unserem Programm. Nach ca. 12 Stunden Busfahrt warteten die heißen Quellen am Fuße des Vulkans auf uns. Entspannung pur! Dazu eine Pina Colada, natürlich in einer Kokosnuss serviert, lässt doch glatt Urlaubsfeeling aufkommen.

Nächstes Ziel: Der Grenzübertritt nach Nicaragua stand an. Der Ablauf war einfach Lateinamerika pur. Stundenlanges Warten, nichts tat sich und auf einmal durften wir dann unsere Koffer über einen Schotterweg über die Grenze ziehen. Herrlich! Ich fühlte mich richtig wohl inmitten dieser lockeren Lebensweise.

So,  da war ich nun: Nicaragua war mir natürlich vorher bekannt, doch  wirklich viel wusste ich über das Land auch nicht. Das hat sich deutlich geändert.

 Nicaragua  ist ca. so groß wie Griechenland, wird von vielen aktiven Vulkanen durchzogen und der sog. Nicaraguasee ist ca. 16x größer als unser Bodensee. Soviel zu den Fakten.

Das Land besticht durch unheimlich offene Menschen, Kultur und viele Vulkane. Die Strände an der Pazifikseite sind zwar dunkel, doch menschenleer. Sehenswert sind Städte wie Léon, Managua und Granada. Durch spanische Kolonialisierung sind Kathedralen erbaut worden, die teils unter UNSECO Schutz stehen.  Natürlich gehört Nicaragua zu den ärmsten Ländern der Welt. Doch die Einheimischen versuchen u.a. durch Kaffeeanbau, Töpferarbeiten oder Handwerkskunst den Lebensunterhalt zu verdienen.  Es ist von Vorteil ein paar Spanischkenntnisse zu haben, dann geht das Handeln auf den Märkten einfach leichter. Der Tourismus in Nicaragua steckt zwar noch in den Kinderschuhen, doch umso bemühter und freundlicher ist die Bevölkerung.

Nach erlebnisreichen Tagen ging es wieder gen Süden nach Costa Rica. Der Grenzübergang gestaltete sich ähnlich chaotisch, doch man gewöhnt sich an die mittelamerikanische Leichtigkeit und Zeit spielt keine so große Rolle mehr.

Unser Ziel waren die Strände um Liberia herum. Die berühmten Papagayostrände oder auch die Region um Tamarindo sind bei Tauchern und Strandliebhaber gleichermaßen beliebt. Zwar sind die Hotels amerikanisch geprägt, doch es gibt auch kleine Häuser, die mit viel Charme glänzen. So z.B. ein Haus in Tamarindo. Die Inhaber, ein Schweizer Ehepaar, hatten sich vor vielen Jahren entschieden, den Baumbestand nicht zu verändern. Die Folge ist heute ein kleines Resort mit wunderschöner Flora und Fauna. Und natürlich lassen sich viele Tiere blicken: Ich selber habe bei der Besichtigung des Hauses Warane und Affen gesehen, inkl. Affennachwuchs.

Nach nur einer Woche war meine Reise leider schon vorbei. Lange Strecken und viele Ereignisse liegen hinter mir.

Costa Rica hat gehalten, was ich mir erhofft hatte: Natur pur. Das Land hat keine Armee, gilt als eines der friedlichsten weltweit und hat mit unterschiedlichen Wirtschaftszweigen (Kaffee, Bananen, Ananas, Softwareentwicklung) eine sichere Zukunft vor sich. Und Nicaragua hat mich wirklich beeindruckt. Die Ursprünglichkeit war phantastisch.

Ob geführte Busrundreise, z.B. mit Thomas Cook, individuelle Mietwagenrundreise oder Radrundreise: Jeder Wunsch kann realisiert werden.

Wird eine Badeverlängerung gewünscht, so sollte diese unbedingt in Costa Rica erfolgen, da hier die Hotellerie deutlich weiter ist als im nördlichen Nachbarstaat.

 

Sprechen Sie uns an….wir würden uns freuen, wenn es auch für Sie bald nach Mittelamerika gehen würde.

 

Nicole Braune

Reisebüro Beautiful Nature

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Tel: 0911-402835

 

 

 

 

 

 

 

 


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